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Muskelkater

Muskelkater

Wer kennt es nicht. Der sportliche Eifer hat uns an einem Tag in seinen Bann gezogen, was wir direkt am nächsten Morgen mit Schmerzen in allen Körperteilen quittiert bekommen. Dieser klassische Muskelkater ist wohl vielen Menschen ein Problem, und hält sie davon ab, weiter sportlich aktiv zu sein. Doch was kann man gegen dieses Phänomen unternehmen?

Erst einmal muss man sich hierzu die Frage stellen, was Muskelkater denn nun genau ist. Während man vor einigen Jahren noch geglaubt hat, dass die Muskeln unter einer Übersäuerung leiden, die vordergründig durch den Sport verursacht wird, weiß man heute, was wirklich für die Schmerzen verantwortlich ist. Hier handelt es sich in erster Linie um kleine Risse, die bei zu intensivem Training in den Muskelfasern entstehen. Diese benötigen in der Folge einige Zeit, um vollständig regenerieren zu können. Besonders häufig entstehen solche Risse vor allem dann, wenn die Muskulatur vor dem Sport nicht richtig auf die Belastung vorbereitet wurde. Sind die Fasern aber erst einmal geschädigt, so dauert es meist einige Tage, bis sie vollständig geheilt sind, und der Muskel so zu seiner ursprünglichen Form findet.

Die Methoden zur Prävention von Muskelkater

Nun stellt man sich auf der anderen Seite natürlich die Frage, wie es denn nun möglich ist, den Muskelkater aktiv zu verhindern. Schließlich sind die Schmerzen nicht nur in hohem Maße unangenehm, sie verhindern gleichzeitig die Möglichkeit, eine neue Trainingseinheit zu absolvieren. Genau dies kann sich wiederum negativ auf die eigene Leistung auswirken, weshalb gerade Profisportler auf einige Methoden zurückgreifen, um das Auftreten eines Muskelkaters zu verhindern. Zuerst sei hier einmal gesagt, dass vor allem ungeübte Athleten davon betroffen sind. Wer sich zum Beispiel das erste Mal an einer neuen Sportart versucht, bei dem besteht in der Tat eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich nach den ersten Einheiten derartige Schmerzen einstellen. Am deutlichsten lässt sich dieser Sachverhalt eigentlich am Krafttraining im Fitnessstudio erklären und erläutern. Wenn sich ein Trainierender hier dafür entscheidet, eine neue Übung in das eigene Programm zu übernehmen, so werden die Muskeln plötzlich einem ganz anderen Reiz ausgesetzt. Tatsächlich ist es so, dass der Muskelkater im weiteren Verlauf seltener wird, wenn nicht gar ganz ausbleibt. In der Praxis ist es sogar recht unwahrscheinlich, binnen mehrerer Wochen die Schmerzen in den gleichen Regionen zu verspüren.

Trainingsvorbereitung gegen Muskelkater

Es ist aber auch möglich, über ein spezielles Aufwärmprogramm präventiv vorzugehen. Dieses sollte eine lockere Ausdauerübung beinhalten, bei der das Herz-Kreislauf-System in Schwung gebracht wird, und die Muskeln mit neuen Nährstoffen versorgt werden. Nun sollten die Bewegungsabläufe unter niedriger Belastung simuliert werden, die später auch im eigentlichen Training vorherrschen. Gerade Jogger verfügen über ein breit gefächertes Repertoire, mit dem Sehnen, Bänder und Gelenke auf das Laufen vorbereitet werden. Für das Krafttraining könnte zum Beispiel ein sogenannter Aufwärmsatz die richtige Lösung sein, bei dem mit in etwa 30 bis 40 Prozent des eigentlichen Gewichts gearbeitet wird. Ein ausführliches Stretching gehört nach neueren Studien dagegen eher nicht in ein Aufwärmprogramm, da es keine erwiesenen Effekte auf das Auftreten von Muskelkater hat. Um aber nach dem Sport den Körper wieder in die ruhige Phase zu geleiten, kann auch das Dehnen nicht schaden.

Die Erholung vom Muskelkater

Vielfach wurden bereits das heiße Bad oder der Gang in die Sauna empfohlen. Tatsächlich wurde von wissenschaftlicher Seite herausgefunden, dass auch dies keinen nachweislich positiven Einfluss auf den Muskelkater hat. Was dagegen hilft, ist Kälte, wie zum Beispiel bei einer sehr kalten Dusche. Der Effekt, der von dieser Behandlung ausging, war allerdings in der Praxis ebenfalls nicht besonders groß. Besser ist es also, den Körper durch das Training nicht zu überfordern, und auf diesem Wege der Gefahr vorzubeugen, dass die Muskeln zu sehr in Mitleidenschaft gezogen werden. Gleichzeitig ist es besser, während der Zeit des Muskelkaters erst einmal auf sportliche Aktivitäten im größeren Maßstab zu verzichten, sondern die Regeneration durch lockere Spaziergänge oder Radtouren etwas zu beschleunigen. Die alte Aussage, dass der Muskelkater bei einem neuerlichen Training dann bestimmt verschwindet, ist schließlich ebenfalls nicht die Wahrheit. Stattdessen solltest Du Deinem Körper mindestens drei Tage Ruhe gönnen, damit dieser die durch das Training entstandenen Schäden wieder in vollem Umfang ausgleichen kann. Wenn Du Dich daran orientierst, dann treten auch die neuen Probleme nicht so schnell wieder auf.

 

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Hallo, mein Name ist David und ich bin seit 4 Jahren erfolgreich Personaltrainer. Hier auf Fitness-Shape.de bekommt Ihr von mir die besten Tipps zum Thema Fitness. Hinterlasst gerne einen Kommentar :)

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