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Medizinball Training – Der neueste Trend

Wie man mit einem Medizinball richtig trainiertDamals, zu Schulzeiten, hasste ihn jeder!
Denn sobald ihn der Sportlehrer aus der Gerätekammer holte, stand eines fest: Die kommenden 50 Minuten werden schweißtreibend und alles andere als gemütlich! Die Rede ist natürlich vom berühmt, berüchtigten Medizinball. Übrigens: Seinen Namen erhielt diese spezielle Kugel, weil das Training mit ihr als Medizin für den ganzen Körper angesehen wurde. Und tatsächlich, nomen est omen! Ob für das Training von Kraft, Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit oder Dynamik, der Medizinball kann alles!
Ein wahrer Tausendsassa, oder auch „Allrounder“ wie es so schön auf Neudeutsch heißt. Nicht umsonst feiert die kultige Kugel in sämtlichen Fitnessstudios und Crossfit-Boxen unseres Landes ein Revival, das seinesgleichen sucht.
Wie du den Medizinball zu deinem optimalen Trainingspartner für 2017 machst und auf was du bei dessen Kauf unbedingt achten solltest, verrät dir der folgende Artikel. Also unbedingt dranbleiben!

Was kann Medizinball- Training?

Gleich vorweg: Das Repertoire an effektiven Übungen in Kombination mit Medizinbällen ist so groß, dass man damit ganze Bücher füllen könnte. Ich habe dabei exklusiv für euch jene drei Übungen herausgepickt, die sich in meinem langjährigen Training als besonders wirkungsvoll in puncto Fettab- und Muskelaufbau erwiesen haben. Doch dazu im späteren Verlauf des Artikels mehr!

Aus medizinischer Sicht ist der Medizinball für den Fitnesssport geradezu prädestiniert, da er so viel mehr. als ein bloßes Muskelaufbau-Tool darstellt. Von der Hand-Augen-Koordination, über den Gleichgewichtssinn, bis hin zur Explosivkraft, kann alles mit dem Oldschool-Ball optimiert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei dem Training mit Medizinbällen nicht nur die großen Muskelgruppen (Brust, Beine, Rücken), sondern auch die kleinen, tiefliegenden Stabilisationsmuskeln beansprucht werden. Durch den Medizinball ist also ein effektives Ganzkörpertraining garantiert.

Medizinball

Durch Medizinball- Training zur Traumfigur!

Genug um den heißen Brei geredet! Um euch eine bessere Vorstellung davon zu geben, wie facettenreich das Training mit dem Medizinball sein kann, möchte ich euch nun wie versprochen drei konkrete Anwendungsbeispiele präsentieren:

Übung mit einem Medizinball

  1. Wall Ball

Diese Trainingstechnik findet vor allem im Crossfit Anwendung und sorgt für eine ausgeprägte Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur. Dazu positionieren wir uns in schulterbreiter Stellung vor eine Wand. Unser Gesicht schaut dabei zur Wand und der Medizinball befindet sich zwischen den Händen in Brusthöhe. Im nächsten Schritt schieben wir unsere Hüfte nach hinten und begeben uns dabei in die Kniebeuge. Anschließend richten wir uns so explosiv wie möglich auf und werfen zusätzlich den Ball der Wand entlang in die Luft. Im letzten Schritt fangen wir den herunterfallenden Ball wieder auf und kehren in die Ausgangsposition zurück.

  1. Rotationsübung

Diese Übung ist Pflichtprogramm für jeden, der im nächsten Sommerurlaub mit einem stahlharten Six-pack überzeugen möchte! Hierzu sitzen wir mit geschlossenen und gestreckten Beinen auf dem Boden, den Medizinball wieder vor der Brust haltend. Nun beugen wir unseren Oberkörper leicht zurück, so dass unsere Füße vom Boden abheben. Im letzten Schritt wechseln wir nun den Medizinball von einer Seite zur anderen und tippen dabei jeweils einmal auf den Boden. Wichtig ist, dass unsere Rumpfmuskulatur dabei unter konstanter Anspannung steht, um eine möglichst saubere Übungsausführung zu gewährleisten.

  1. Liegestütze mit Medizinball

Um das Ganzkörpertraining im wahrsten Sinne des Wortes "abzurunden", habe ich noch meine Lieblingsübung für die Brust, Schulter und den Trizeps gewählt. Dabei wird das Konzept der klassischen Liegestütze durch den Einsatz des Medizinballs auf ein neues Level gehoben. Hierzu begeben wir uns in die Liegestützposition , wobei sich unsere rechte Hand auf den Ball stützt und die Linke auf den Boden. Nun führt man die normale Liegestützbewegung aus, bis unsere Brust den Ball berührt. Danach kehren wir wieder in die Ausgangspostion zurück und nehmen einen Handwechsel vor, indem wir den Ball auf Boden zur linken Hand rollen.

Medizinbälle und die Qual der Wahl!

Wer an einen Medizinball denk, assoziiert damit in erster Linie eine schwere, braune Lederkugel mit glatter Oberfläche. Bis auf das Gewicht haben die modernen Medizinbälle, die heutzutage in diversen Fitnessstudio verwendet werden, mit jenen aus dem Sportunterricht der Achtzigerjahre nicht mehr viel gemeinsam. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Farben, Größen und Gewichten. Doch wie soll ich mich bei diesem Überangebot für den Richtigen entscheiden? Nun, bei der Auswahl sollte zum einem dem Gewicht (je nach Fitnessslevel angepasst) und zum anderen der Rutschfestigkeit höhste Priorität eingeräumt werden. Durch die im Training nassgeschwitzen Hände kann nämlich bei glatten Oberflächen eine erhöhte Verletzungsgefahr (z.B. durch Abrutschen bei der Liegestütze) bestehen. Ein Medizinball, der mir bereits seit vielen Jahren ein verlässlicher Trainingspartner ist und der mit mir im wahrsten Sinne des Wortes durch dick und dünn ging, ist jener von DoYourFitness

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Das Tolle an ihm ist, dass er in verschiedenen Gewichtsstufen (1kg- 10kg) und Größen erhältlich und somit für jedes Fitnessniveau geeignet ist. Was diesen Medizinball zudem von den meisten anderen unterscheidet, ist die rutschfeste Gummisohle mit integrierten Noppen, welche einen festen Halt garantieren.

Ich hoffe der Artikel hat euch gefallen und konnte euch zu neuen Trainingsideen inspirieren!

About the Author

Hi, ich bin Lisa. Ich bin Ernährungsberaterin und blogge regelmäßig über die neuesten Ernährungstrends und welche Lebensmittel für Euch gut sind.

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